__ KOOPERATIVE & VEREIN |
 |
|
|
Fakten
Folgen
und Ziele
|
Faktum 1
Unsere auf Wachstum ausgerichtete
Wirtschaft generiert ihre Wert-
schöpfung zunehmend aus der
Distribution. Der Wertanteil von
Gebrauchsgütern aus der Produktion
wird immer kleiner.
|
Folge 1
Produktionen werden in Billig-
lohnländer ausgelagert. Während der Wert der
eigentlichen Ware immer kleiner wird, vergrössern sich die
Lasten durch Transport,
Verpackung und Lagerung
drastisch.
|
Ziel 1
Optimierung der Wert-
schöpfung aus einheimischer
Produktion.
Reduktion der durch Handel
erzeugten Umweltlasten.
|
|
Faktum 2
Die Vertriebswege werden
immer länger, der Aufwand
für Präsentation und Promotion
stetig grösser.
|
Folge 2
Der Konsument bezahlt mehr
für Distribution, Promotion,
Transporte und Verpackung,
als für das eigentliche Produkt.
|
Ziel 2
Minderung der Lasten durch
Reduktion der nicht
produktionsbedingten Aufwände.
|
|
Faktum 3
Vom globalen Markt diktierte Trends durch Massenproduktion lassen die
Bestandeszyklen drastisch schrumpfen.
|
Folge 3
Massenprodukte, die halb so
lange Bestand haben ver-
schleissen doppelt so viel
Energie, doppelt so viele
Ressourcen und verursachen
doppelt so viel Abfall.
|
Ziel 3
Längere Bestandeszyklen
durch, vom Verbraucher
bestimmte, individuellere
Produkte.
|
|
Faktum 4
Der Markt macht uns glauben es gebe ökologische Produkte. Dies ist
ein Trugschluss. Kein Produkt kann
ohne den Verbrauch von Energie und
Ressourcen hergestellt und
vertrieben werden.
|
Folge 4
Mit dem Wirtschaftswachstum
wächst der Verbrauch von Energie und die Ressourcen
schwinden schneller. Dank sogenannter Öko-Labels glaubt
der Verbraucher sich nicht
einschränken zu müssen.
|
Ziel 4
Markt und Verbraucher
informieren, Dominorm-
Alternative aufzeigen,
bewusstes Handeln ermöglichen.
|
|
Faktum 5
Durch Produktionsflucht werden
soziale und ökologische Lasten
ausgelagert. Transportwege werden
immer länger.
|
Folge 5
Die Verantwortung gegenüber
der Umwelt und Arbeitnehmern
wird abgeschoben. Der CO2-
Ausstoss wird durch zusätzliche
Transporte grösser. Niedrigere
Sozial- und Umweltstandards
sorgen andernorts für Probleme.
|
Ziel 5
Produktion nahe am
Verbraucher. Wo möglich
"just in time"- Produktion,
Distribution auf dem
kürzesten Weg.
|
|
Faktum 6
Der Aufwand für immer raffiniertere
Marketingmethoden, global gültiger
Trends und das damit erzeugte
Prestige ist oft grösser, als jener für
die Entwicklung des eigentlichen
Produktes.
|
Folge 6
Auch dieser Aufwand muss
über das Produkt abgegolten werden. Je trendiger und all-
gemein gültiger aber das Image
eines Produktes ist,
je schneller altert es.
|
Ziel 6
Individuell, den persönlichen
Wünschen und Bedürfnissen
anpassbare Produkte von
beständiger Formgebung,
wenn möglich reparier-
und wandelbar.
|